Wie stabil ist das, was Ihnen wichtig ist?
Sind Sie bereit, hinzusehen?

Photo by Jon Tyson on Unsplash

Dauer: 2 Stunden

Format: Interaktiver Workshop mit Theorie, Demonstrationen und praktischen Übungen

Beschreibung

Unser Leben beruht auf einer Vielzahl von Bedingungen, die meist unsichtbar bleiben: Ressourcen, Energie, Territorien, Infrastrukturen, menschliche Beziehungen, natürliche Gleichgewichte. Solange alles funktioniert, nehmen wir diese Abhängigkeiten kaum wahr. Doch sobald sie ins Wanken geraten, steht unsere Art zu leben – und zu entscheiden – unmittelbar auf dem Spiel.

Dieser Workshop setzt bei einem einfachen Ausgangspunkt an: Ihrem eigenen Lebensraum.
Wovon Sie abhängen, um gut leben zu können. Was von Ihnen abhängt, oft ohne dass Sie es bemerken. Und woran Sie hängen – manchmal tief, ohne es je wirklich benannt zu haben.

In einer Reihe partizipativer Übungen erkunden die Teilnehmenden ihre Abhängigkeiten, ihre notwendigen Allianzen und die Fragilitäten, die heute die materielle Welt durchziehen: Umwelt, Energie, Lieferketten, soziale Stabilität. Schritt für Schritt wird deutlich: Unsere Entscheidungen sind niemals abstrakt – sie sind immer verortet.

Am Ende steht eine entscheidende Frage, persönlich und politisch zugleich:
Was sind Sie tatsächlich bereit zu tun, um das zu verteidigen, was Ihnen wirklich wichtig ist?

Ein gemeinsamer Denk- und Erfahrungsraum, um in der realen Welt zu landen und eine eigene Position gegenüber dem Kommenden zu finden.

Warum teilnehmen?

Weil viele Debatten über Klima, Energie oder Zukunft abstrakt bleiben – während die eigentlichen Fragen unser tägliches Leben betreffen. Dieser Workshop bietet die Gelegenheit, innezuhalten und klarer zu sehen: Wovon lebe ich eigentlich? Was trägt mein Alltag – und was gerät ins Wanken?

Teilnehmende gewinnen ein besseres Verständnis für die Bedingungen, die ihr Leben ermöglichen, und für die Zwänge, die unsere Handlungsspielräume zunehmend bestimmen. Sie entdecken, warum Menschen zu unterschiedlichen Einschätzungen und Entscheidungen kommen, und was diese Unterschiede mit ihren jeweiligen Lebensrealitäten zu tun haben.